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Bei uns im Pfadfinderbund Großer Jäger e.V., Pfadfinderstamm Silberfuchs e.V. sind die Mitglieder nach Alter und Geschlecht getrennt und in mehrere Gruppen aufgeteilt. Diese treffen sich einmal in der Woche gemeinsam um, je nach Interesse, zu basteln, zu spielen, zu singen oder tun was ihnen sonst gerade so einfällt. Geplant und durchgeführt werden diese Gruppenstunden von so genannten Gruppenführern, die fast alle zwischen 15 und 20 Jahren alt sind und meist selbst schon seit vielen Jahren aktiv dabei sind. Seit einiger Zeit finden fast alle Gruppenstunden am Jungfernkopf statt, auf einem Grundstück, das unser Stamm von der Stadt gepachtet hat und auf dem für kühle oder regnerische Tage sogar eine kleine Hütte steht.
Einmal im Monat geht der ganze Stamm auf Fahrt oder Lager, das heißt wir fahren gemeinsam mit allen Gruppen nach Hofgeismar, ins bundeseigene Haus und verbringen dort ein Wochenende mit AGs, singen und ganz tollen Geländespielen. Das ganze Jahr über zieht es uns jedoch auch immer mal wieder raus in die Natur wo wir wandern und zelten. Pfingsten ist für uns ein ganz besonderer Termin, denn hier treffen wir uns mit dem ganzen Bund, also allen Stämmen: Schwarzer Panther, Regenpfeifer, Hohenstaufen und uns Silberfüchsen. So erleben wir gemeinsam ein Wochenende voller Spiele, Lagerfeuer, AGs und jeder Menge Spaß.
In den Sommerferien geht es dann auf, zu unserer alljährlichen Großfahrt, die meist in ein anderes Europäisches Land geht. Hier wird dann in Kleingruppen, oder mit dem ganzen Stamm zwei bis drei Wochen gewandert und manchmal auch gesegelt. Letztes Jahr waren wir zum Beispiel in Lettland unterwegs.
Das Grundstück, das wir seit Anfang 1999 hier in Kassel gepachtet haben erleichtert unsere Arbeit um ein vielfaches, obwohl natürlich auch eine Menge Arbeit zur Pflege investiert werden muss. Wenigstens haben wir jetzt einen Ort an dem wir unsere Gruppenstunden abhalten könne und sind nicht mehr auf öffentliche oder private Räume angewiesen.
Das alles hört sich nach viel Arbeit an, ist es auch, aber der Spaß den man dabei hat mit anderen, vor allem mit Kindern, etwas auf die Beine zu stellen ist schon enorm und so lohnt sich jeder Handschlag, den man tut. Außerdem sind die meisten "Älteren" die es bei uns gibt auch schon so lange dabei, das die quasi automatisch in die Rolle des Gruppenführers hineingewachsen sind. Wir waren selbst mal "Kleine" und andere haben sich für uns Beschäftigungen aus den Fingern gesaugt. Jetzt sind wir dran und geben uns größte Mühe.